Gerlind Zeilner

lebt und arbeitet in Wien.

In den Malereien zeigt sich eine Ambivalenz zu klischehaften Bildideen. In Saloon-Bildern verhält sich die Malerei subversiv zum Inhalt; Machogesten und Heldenklischees werden durch die Übersetzung in ein spezielles Farb- und Formgefüge entmachtet.
Analog zu diesen fiktiven Saloon-Bildern gibt es auch eine Serie von ebenfalls in männlicher Künstlertradition stehenden Bar-Bildern, welche an realen Orten entwickelt werden. Es eröffnet sich ein Bezugsraum von Toulouse Lautrec bis Immendorf. Die „gedachten“ Räume (Westernsaloons) und die erlebten Räume (Bars) nähern sich auf der Ebene der Malerei aneinander an.
Gerlind Zeilner